loops done
This commit is contained in:
@@ -17,7 +17,7 @@ modellieren.
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Die Analyse von Spiketrains beinhaltet demnach einige der Methoden,
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die auch f\"r die Beschreibung von Punktprozessen angewandt
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werden. Dar\"uber hinaus wird versucht die Beziehung zwischen der
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zeitabh\"aengigen neuronalen Antwort und dem zugrundeliegenden
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zeitabh\"angigen neuronalen Antwort und dem zugrundeliegenden
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Stimulus zu analysieren.
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\section{Darstellung der zeitabh\"angigen Feuerrate}
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@@ -34,12 +34,13 @@ Nachteile. Im folgenden werden die drei Methoden aus Abbildung
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\begin{figure}
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\includegraphics[width=\columnwidth]{psth_comparison}
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\caption{\textbf{Verschiedene Methoden das PSTH zu bestimmen. A)}
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Rasterplot einer einzelnen neuronalen Antwort. Jeder vertikale
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Strich notiert den Zeitpunkt eines Aktionspotentials. \textbf{B)}
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PSTH aus der instantanen Feuerrate bestimmt. \textbf{C)} PSTH mit
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der Binning Methode. \textbf{D)} Feuerrate durch Faltung mit einem
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Gauss Kern bestimmt.}\label{psthfig}
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\caption{\textbf{Verschiedene Methoden die zeitabh\"angige Feuerrate
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zu bestimmen. A)} Rasterplot einer einzelnen neuronalen
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Antwort. Jeder vertikale Strich notiert den Zeitpunkt eines
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Aktionspotentials. \textbf{B)} Feurerrate aus der instantanen
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Feuerrate bestimmt. \textbf{C)} klassisches PSTH mit der Binning
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Methode. \textbf{D)} Feuerrate durch Faltung mit einem Gauss Kern
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bestimmt.}\label{psthfig}
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\end{figure}
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@@ -47,10 +48,10 @@ Nachteile. Im folgenden werden die drei Methoden aus Abbildung
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Ein sehr einfacher Weg, die zeitabh\"angige Feuerrate zu bestimmen ist
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die sogenannte \textit{instantane Feuerrate}. Dabei wird die Feuerrate
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aus dem Kehrwert des \textit{Interspike Intervalls}, der Zeit zwischen
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zwei aufeinander folgenden Aktionspotentialen (Abbildung \ref{isipsth}
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A), bestimmt. Die abgesch\"atzte Feuerrate (Abbildung \ref{isipsth} B)
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zwei aufeinander folgenden Aktionspotentialen (Abbildung \ref{instrate}
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A), bestimmt. Die abgesch\"atzte Feuerrate (Abbildung \ref{instrate} B)
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ist g\"ultig f\"ur das gesammte Interspike Intervall
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\ref{isipsth}. Diese Methode hat den Vorteil, dass sie sehr einfach zu
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\ref{instrate}. Diese Methode hat den Vorteil, dass sie sehr einfach zu
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berechnen ist und keine Annahme \"uber eine relevante Zeitskala (der
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Kodierung oder des Auslesemechanismus der postsynaptischen Zelle)
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macht. $r(t)$ ist allerdings keine kontinuierliche Funktion, die
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@@ -60,13 +61,13 @@ Aktionspotentiale generiert wurden.
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\begin{figure}[!htb]
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\includegraphics[width=\columnwidth]{isi_method}
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\caption{\textbf{Bestimmung des PSTH aus dem Interspike
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Interval. A)} Skizze eines Rasterplots einer einzelnen
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neuronalen Antwort. Jeder vertikale Strich notiert den Zeitpunkt
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eines Aktionspotentials. Die Pfeile zwischen aufeinanderfolgenden
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Aktionspotentialen illustrieren das Interspike
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Interval. \textbf{B)} Der Kehrwert des Interspike Intervalls ist
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die Feuerrate.}\label{isipsth}
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\caption{\textbf{Bestimmung des zeitabh\"angigen Feuerrate aus dem
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Interspike Interval. A)} Skizze eines Rasterplots einer
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einzelnen neuronalen Antwort. Jeder vertikale Strich notiert den
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Zeitpunkt eines Aktionspotentials. Die Pfeile zwischen
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aufeinanderfolgenden Aktionspotentialen illustrieren das
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Interspike Interval. \textbf{B)} Der Kehrwert des Interspike
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Intervalls ist die Feuerrate.}\label{instrate}
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\end{figure}
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@@ -99,9 +100,10 @@ koninuierliche Funktion.
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\paragraph{Faltungsmethode}
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Bei der Faltungsmethode geht man etwas anders vor. Die
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Aktionspotentialfolge wird ``bin\"ar'' dargestellt. Das heisst, dass
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eine Antwort als Vektor dargestellt wird, in welchem die Zeitpunkte der
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Bei der Faltungsmethode geht wird etwas anders vorgegangen um die
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Feuerrate zeitaufgel\"ost zu berechnen. Die Aktionspotentialfolge wird
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zun\"achst ``bin\"ar'' dargestellt. Das heisst, dass eine Antwort als
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(Zeit-)Vektor dargestellt wird, in welchem die Zeitpunkte der
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Aktionspotentiale als 1 notiert werden. Alle anderen Elemente des
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Vektors sind 0. Anschlie{\ss}end wir dieser bin\"are Spiketrain mit
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einem Gauss Kern bestimmter Breite gefaltet.
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@@ -109,9 +111,9 @@ einem Gauss Kern bestimmter Breite gefaltet.
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\[r(t) = \int_{-\infty}^{\infty}d\tau \omega(\tau)\rho(t-\tau) \],
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wobei $\omega(\tau)$ der Filterkern und $\rho(t)$ die bin\"are Antwort
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ist. Bildlich geprochen wird jede 1 in $rho(t)$ durch den Filterkern
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ersetzt (Abbildung \ref{convpsth} A). Wenn der Kern richtig normiert
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ersetzt (Abbildung \ref{convrate} A). Wenn der Kern richtig normiert
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wurde (Integral 1), ergibt sich die Feuerrate direkt aus der
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\"Uberlagerung der Kerne (Abb. \ref{convpsth} B). Die Faltungsmethode
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\"Uberlagerung der Kerne (Abb. \ref{convrate} B). Die Faltungsmethode
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f\"uhrt, anders als die anderen Methoden, zu einer kontinuierlichen
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Funktion was f\"ur spektrale Analysen von Vorteil sein kann. Die Wahl
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der Kernbreite bestimmt, \"ahnlich zur Binweite, die zeitliche
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@@ -126,17 +128,18 @@ relevante Zeitskala.
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Faltung werden die mit einer 1 notierten Aktionspotential durch
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den Faltungskern ersetzt. \textbf{B)} Bei korrekter Normierung des
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Kerns ergibt sich die Feuerrate direkt aus der \"Uberlagerung der
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Kerne.}\label{convpsth}
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Kerne.}\label{convrate}
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\end{figure}
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\section{Spike triggered Average}
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Die graphischer Darstellung der Feuerrate reicht nicht aus um den
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Zusammenhang zwischen neuronaler Antwort und einem Stimulus zu
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analysieren. Eine Methode mehr \"uber diesen zu erfahren ist der
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Spike triggered average (STA). Der STA ist der mittlere Stimulus, der
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zu einem Aktionspotential in der neuronalen Antwort f\"uhrt.
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Die graphischer Darstellung der Feuerrate allein reicht nicht aus um
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den Zusammenhang zwischen neuronaler Antwort und einem Stimulus zu
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analysieren. Eine Methode mehr \"uber diesen Zusammenhang zu erfahren
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ist der Spike triggered average (STA). Der STA ist der mittlere
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Stimulus, der zu einem Aktionspotential in der neuronalen Antwort
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f\"uhrt.
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\begin{equation}
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STA(\tau) = \frac{1}{\langle n \rangle} \left\langle \displaystyle\sum_{i=1}^{n}{s(t_i - \tau)} \right\rangle
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Reference in New Issue
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