Improved indices
This commit is contained in:
@@ -34,10 +34,10 @@ der Daten eingesetzt:
|
||||
nicht unbedingt identsich mit dem Modus.}
|
||||
\end{figure}
|
||||
|
||||
Der Modus ist der h\"aufigste Wert, d.h. die Position des Maximums
|
||||
Der \determ{Modus} ist der h\"aufigste Wert, d.h. die Position des Maximums
|
||||
einer Wahrscheinlichkeitsverteilung.
|
||||
|
||||
Der Median teilt eine Liste von Messwerten so in zwei H\"alften, dass
|
||||
Der \determ{Median} teilt eine Liste von Messwerten so in zwei H\"alften, dass
|
||||
die eine H\"alfte der Daten nicht gr\"o{\ss}er und die andere H\"alfte
|
||||
nicht kleiner als der Median ist (\figref{medianfig}).
|
||||
|
||||
@@ -61,10 +61,11 @@ nicht kleiner als der Median ist (\figref{medianfig}).
|
||||
\end{exercise}
|
||||
|
||||
Eine Wahrscheinlichkeitsverteilung kann weiter durch die Position
|
||||
ihrere Quartile charakterisiert werden. Zwischen den Quartilen liegen
|
||||
jeweils 25\,\% der Daten (\figref{quartilefig}). Perzentile erlauben
|
||||
eine feinere Einteilung. Das 3. Quartil ist das 75. Perzentil, da
|
||||
75\,\% der Daten unterhalb des 3. Quartils liegen.
|
||||
ihrere \determ[Quartil]{Quartile} charakterisiert werden. Zwischen den
|
||||
Quartilen liegen jeweils 25\,\% der Daten
|
||||
(\figref{quartilefig}). Perzentile erlauben eine feinere
|
||||
Einteilung. Das 3. Quartil ist das 75. Perzentil, da 75\,\% der Daten
|
||||
unterhalb des 3. Quartils liegen.
|
||||
|
||||
\begin{figure}[t]
|
||||
\includegraphics[width=1\textwidth]{quartile}
|
||||
@@ -90,11 +91,11 @@ eine feinere Einteilung. Das 3. Quartil ist das 75. Perzentil, da
|
||||
normalverteilte Zufallszahlen.}
|
||||
\end{figure}
|
||||
|
||||
Box-Whisker Plots sind eine h\"aufig verwendete Darstellung um die
|
||||
Verteilung unimodaler Daten zu visualisieren und vergleichbar zu
|
||||
machen mit anderen Daten. Dabei wird um den Median eine Box vom 1. zum
|
||||
3. Quartil gezeichnet. Die Whiskers deuten den minimalen und den
|
||||
maximalen Datenwert an (\figref{boxwhiskerfig}).
|
||||
\determ{Box-Whisker Plots} sind eine h\"aufig verwendete Darstellung
|
||||
um die Verteilung unimodaler Daten zu visualisieren und vergleichbar
|
||||
zu machen mit anderen Daten. Dabei wird um den Median eine Box vom
|
||||
1. zum 3. Quartil gezeichnet. Die Whiskers deuten den minimalen und
|
||||
den maximalen Datenwert an (\figref{boxwhiskerfig}).
|
||||
|
||||
\begin{exercise}{boxwhisker.m}{}
|
||||
\tr{Generate eine $40 \times 10$ matrix of random numbers and
|
||||
@@ -111,11 +112,12 @@ maximalen Datenwert an (\figref{boxwhiskerfig}).
|
||||
|
||||
\section{\tr{Histogram}{Histogramm}}
|
||||
|
||||
Histogramme z\"ahlen die H\"aufigkeit $n_i$ des Auftretens von
|
||||
$N=\sum_{i=1}^M n_i$ Messwerten in $M$ Messbereichsklassen $i$ (Bins).
|
||||
Die Klassen unterteilen den Wertebereich meist in angrenzende und
|
||||
gleich gro{\ss}e Intervalle. Histogramme k\"onnen verwendet werden, um die
|
||||
Wahrscheinlichkeitsverteilung der Messwerte abzusch\"atzen.
|
||||
\determ[Histogramm]{Histogramme} z\"ahlen die H\"aufigkeit $n_i$ des
|
||||
Auftretens von $N=\sum_{i=1}^M n_i$ Messwerten in $M$
|
||||
Messbereichsklassen $i$ (Bins). Die Klassen unterteilen den
|
||||
Wertebereich meist in angrenzende und gleich gro{\ss}e Intervalle.
|
||||
Histogramme k\"onnen verwendet werden, um die
|
||||
\determ{Wahrscheinlichkeitsverteilung} der Messwerte abzusch\"atzen.
|
||||
|
||||
\begin{exercise}{rollthedie.m}{}
|
||||
\tr{Write a function that simulates rolling a die $n$ times.}
|
||||
@@ -171,7 +173,7 @@ Im Grenzwert zu sehr kleinen Bereichen $\Delta x$ ist die Wahrscheinlichkeit
|
||||
eines Wertes $x$ zwischen $x_0$ und $x_0+\Delta x$
|
||||
\[ P(x_0<x<x_0+\Delta x) \approx p(x) \cdot \Delta x \; . \]
|
||||
Die Gr\"o{\ss}e $p(x)$ ist eine sogenannte
|
||||
``Wahrscheinlichkeitsdichte''. Sie ist keine einheitenlose
|
||||
\determ{Wahrscheinlichkeitsdichte}. Sie ist keine einheitenlose
|
||||
Wahrscheinlichkeit mit Werten zwischen Null und Eins, sondern kann
|
||||
jeden positiven Wert annehmen und hat als Einheit den Kehrwert der
|
||||
Einheit von $x$.
|
||||
@@ -192,12 +194,14 @@ Da die Wahrscheinlichkeit irgendeines Wertes $x$ Eins ergeben muss gilt die Norm
|
||||
\end{equation}
|
||||
Die gesamte Funktion $p(x)$, die jedem Wert $x$ einen
|
||||
Wahrscheinlichkeitsdichte zuordnet wir auch
|
||||
Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion (``probability density function'',
|
||||
``pdf'', oder kurz ``density'') genannt. Die bekannteste
|
||||
Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion ist die der Normalverteilung
|
||||
\determ{Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion} (\enterm{probability
|
||||
density function}, \enterm[pdf|see{probability density
|
||||
function}]{pdf}, oder kurz \enterm[density|see{probability density
|
||||
function}]{density}) genannt. Die bekannteste
|
||||
Wahrscheinlichkeitsdichtefunktion ist die der \determ{Normalverteilung}
|
||||
\[ p_g(x) =
|
||||
\frac{1}{\sqrt{2\pi\sigma^2}}e^{-\frac{(x-\mu)^2}{2\sigma^2}} \]
|
||||
--- die Gau{\ss}sche-Glockenkurve mit Mittelwert $\mu$ und
|
||||
--- die \determ{Gau{\ss}sche-Glockenkurve} mit Mittelwert $\mu$ und
|
||||
Standardabweichung $\sigma$.
|
||||
|
||||
\newpage
|
||||
@@ -266,13 +270,13 @@ $\Delta x$ der Klassen geteilt werden (\figref{pdfhistogramfig}).
|
||||
Bisher haben wir Eigenschaften einer einzelnen Me{\ss}gr\"o{\ss}e
|
||||
angeschaut. Bei mehreren Me{\ss}gr\"o{\ss}en, kann nach
|
||||
Abh\"angigkeiten zwischen den beiden Gr\"o{\ss}en gefragt werden. Der
|
||||
Korrelations\-koeffizient
|
||||
\determ[Korrelationskoeffizient]{Korrelations\-koeffizient}
|
||||
\[ r_{x,y} = \frac{Cov(x,y)}{\sigma_x \sigma_y} = \frac{\langle
|
||||
(x-\langle x \rangle)(y-\langle y \rangle) \rangle}{\sqrt{\langle
|
||||
(x-\langle x \rangle)^2} \rangle \sqrt{\langle (y-\langle y
|
||||
\rangle)^2} \rangle} \]
|
||||
quantifiziert einfache lineare Zusammenh\"ange \matlabfun{corr()}. Der
|
||||
Korrelationskoeffizient ist die Covarianz normiert durch die
|
||||
Korrelationskoeffizient ist die \determ{Kovarianz} normiert durch die
|
||||
Standardabweichungen. Perfekt korrelierte Variablen ergeben einen
|
||||
Korrelationskoeffizienten von $+1$, antikorrelierte Daten einen
|
||||
Korrelationskoeffizienten von $-1$ und nicht korrelierte Daten einen
|
||||
|
||||
Reference in New Issue
Block a user